Kulturpflanzen der Schweiz /  Schriftenreihe / Geschichte der Kulturpflanzen                  
letzte Aktualisierung 16.08.2017
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Schriftenreihe Kulturpflanzen in der Schweiz / Geschichte der Kulturpflanzen

Schriftenreihe Kullturpflanzen in der Schweiz
Die zweisprachige Reihe gibt einen Übersicht über die Geschichte der Kulturpflanzen in der Schweiz, die Vielfalt der Sorten, ihre agronomische Eigenschaften, ihre Nutzung, ihre Verwendung in der Züchtung und ihre Erhaltung.

ISBN:
                                    978-3-9524176-0-7

ISBN: 978-3-8524176-3-8

ISBN:
                                    978-3-9524176-9-0

ISBN: 978-3-9524176-7-6

Le Mais

Le Mais

Fève commune des champs





Ziel der Reihe
Die Reihe gibt einen Übersicht über die Geschichte der Kulturpflanzen, die Vielfalt der Sorten, ihre agronomische Eigenschaften, ihre Nutzung, ihre Verwendung in der Züchtung und ihre Erhaltung.

Hintergründe
Eine Übersicht der schweizerischen Kulturpflanzen gibt es nur ansatzweise. Inzwischen liegt eine Fülle an Informationen zu den Kulturpflanzen vor, die darauf wartet überprüft, allenfalls ergänzt, zusammengefasst und erläutert der Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu werden. Eine Schriftenreihe ist ein geeignetes Mittel dazu. Die Reihe wird eine fundierte Übersicht über die Geschichte der Kulturpflanzen, die Vielfalt der Sorten, ihre agronomische Eigenschaften, ihre Nutzung, ihre Verwendung in der Züchtung und ihre Erhaltung geben.

Inhalt
Die Schriftenreihe hat inhaltlich einen direkten Bezug zu den erhaltenen Sorten und berücksichtigt die Daten und Informationen, die in der Nationalen Daten Bank (NDB) enthalten sind. Der Inhalt eines Heftes gliedert sich in:
  • Gestalt
  • Geschichte
  • Sorten der Genbank
  • Handlungsbedarf - offene Fragen
  • Quellenverzeichnis

Vorgeschichte
Das grosse öffentliche Interesse an der Kulturpflanzenvielfalt und ihrer Erhaltung, hat sich im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelt. Die Züchter waren die ersten, die die Bedeutung erkannten und vor dem Verlust der Vielfalt warnten. Sie sahen, dass der Erfolg ihrer Zuchtsorten dazu führte, dass Landsorten und alte Sorten ausstarben. Sie wussten, dass sie für ihre Züchtungsarbeit auf eine breite Palette von Sorten angewiesen waren. Mehrere Jahrzehnte vergingen, bis man um die Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts anfing Landsorten gezielt zu sammeln und erhalten. Allerdings beschränkte man sich auf einige wenige Arten, die damals noch in der Schweiz veredelt wurden.

Es brauchte weitere Jahrzehnte bis man einsah, dass alle alte Kulturpflanzen Teil des nationalen Kulturerbes sind und zu erhalten seien. Zunächst waren es private Organisationen, die in den achtziger Jahren aktiv wurden. Seit 1999 unterstützt der Bund mit dem Inkrafttreten des <Nationalen Aktionsplans zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der pflanzengenetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft> - kurz NAP-PGREL genannt - die Sammlung, Sicherung, Identifizierung und Beschreibung der alten Kulturpflanzen. Inzwischen werden 8291 Sorten erhalten.

An den Projekten beteiligen sich landwirtschaftliche Forschungsanstalten, landwirtschaftliche Schulen, Züchter, Saatgutproduzenten und private Organisationen, die sich die Erhaltung und Nutzung alter Sorten zum Ziel gesetzt haben.

Die Nutzung der alten Sorten reicht vom Anbau in Privatgärten über die Vermarktung als Spezialität bis zur Nutzung von Sorten in in- und ausländischen Zuchtprogrammen. 

Eine detaillierte Übersicht der schweizerischen Kulturpflanzen gibt es nur ansatzweise. Eine umfassende Darstellung zu den einzelnen Kulturpflanzen in Bezug auf ihre Geschichte, ihre Vielfalt, ihre Nutzung fehlt.

Gemessen an der Bedeutung der Kulturpflanzen für die Gesellschaft, haben die Kulturpflanzen, zu wenig Aufmerksamkeit erhalten. Es ist das Ziel der Schriftenreihe bei der Schliessung dieser Lücke mitzuwirken. Die Reihe richtet sich an Fachkreise, an Anbauer, Erhalter, Dozenten, Studenten, Journalisten, Politiker und Behördenvertreter, sie dient als Grundlage für allgemeinverständliche Berichte. 

Einige Zahlen
Die nationale Genbank der Schweiz enthält 8291 verschiedene einheimische Kulturpflanzen oder solche mit starkem Bezug zur Schweiz (Stand 31.03.2010). Die Kulturpflanzen verteilen sich auf ca. 20 Pflanzenfamilien mit ca. 50 Arten. Manche Kulturpflanzen sind nur mit einer Sorte vertreten. Manche Arten gibt es seit 7000 Jahren, andere erst seit 500 Jahren.

Hintergründe, Nutzung, Anbau, Dynamik der Vielfalt, Historisches
In der Schriftenreihe sind die Informationen aus vorangegangenen Studien aktualisiert. Dabei ergaben sich wesentliche Änderungen. In den Studien finden sich ergänzende Informationen.

  • Beitrag zur Geschichte der Kulturpflanzen - 1. Getreide - Schweiz, Nord- und Südtirol. 208 S. Peer Schilperoord, 2012.
  • Beitrag zur Geschichte der Kulturpflanzen - 2. Mais - Schweiz, Nord- und Südtirol. 43 S. Peer Schilperoord, 2012.
  • Beitrag zur Geschichte der Kulturpflanzen - 3. Kartoffel - Schweiz. 48 S. Peer Schilperoord, 2012.

Links:
Nationale Daten Bank (BDN):
        http://www.bdn.ch
Schweizerische Kommission für die Erhaltung der Kulturpflanzen (SKEK):
        http://www.cpc-skek.ch

Sämtliche Hefte sind als pdf erhältlich. Gedruckte Hefte sind ab sofort nur noch beim Verein für alpine Kulturpflanzen erhältlich. Die gedruckten Hefte kosten pro Stück Fr. 10.00.
Bestellungen:
schilperoord@bluewin.ch / 0041 (0)81 404 22 29 / Verein für alpine Kulturpflanzen, Voia Gonda 1, CH 7492 Alvaneu. 

Kulturpflanzen in der Schweiz – Dinkel (pdf link Researchgate)
Gestalt des Dinkels; Gestaltungskraft; Entstehungsgeschichte des europäischen Dinkels; Stammbaum des Weizens; die Vielfalt; eine weltweit einzigartige Dinkelsammlung; alte Sorten; Dinkel oder nicht Dinkel.
Broschüre A4, 36 S. Vergriffen
ISBN 978-3-9524176-0-7
DOI:10.22014/978-3-9524176-0-7.1

Plantes cultivées en Suisse – L’épeautre
(pdf link Researchgate)
La forme de l’épeautre; la force formatrice; l’histoire de l’origine de l’épeautre cultivé en Europe; l‘arbre généalogique du blé; la diversité; une collection primaire d‘épeautre unique au monde; variétés anciennes; épeautre ou pas?
Brochure, A4, 36 p. Fr. 10.00
ISBN 978-3-9524176-1-4
DOI:10.22014/978-3-9524176-1-4.1


Kulturpflanzen in der Schweiz – Weizen (pdf link Researchgate)
Gestalt des Weizens; das erste Brot; Binkel- oder Pfahlbauweizen; die Vielfalt; die Anfänge der Winter- und Sommerweizenzüchtung; vom Passen und Anpassen; Landsorte – Industriesorte – moderne Landsorte.
Broschüre A4 38 S., Fr. 10.00
ISBN 978-3-9524176-2-1
DOI:10.22014/978-3-9524176-2-1.1

Plantes cultivées en Suisse – Le blé (pdf
link Researchgate)
La forme du blé; le premier pain; le blé compact ou blé hérisson; la diversité; les débuts de la sélection du blé de printemps et d’automne; compatibilité et adaptabilité; variété locale – variété industrielle – variété locale moderne.
Brochure, A4, 38 p., Fr. 10.00
ISBN 978-3-9524176-3-8
DOI:10.22014/978-3-9524176-3-8.1

Kulturpflanzen in der Schweiz – Gerste (pdf link Researchgate)
Gestalt der Gerste; die Frühreife; das älteste Getreide;
Vorlieben; das Getreide der Randregionen;
die Vielfalt: 2-, 4- und 6-zeilige Gerste, Nackt- oder Weizgerste; Hauptnahrungsmittel – Futtermittel – Genussmittel.

Broschüre A4 40 S., Fr. 10.00
ISBN 978-3-9524176-8-3
DOI:10.22014/978-3-9524176-8-3.1

Plantes cultivées en Suisse – L’orge (pdf link Researchgate)
La forme de l’orge; la précocité; la céréale la plus ancienne; préférences; la céréale des régions périphériques; la diversité: orge à 2, 4 et 6 rangs, l’orge nue; aliment principal – aliment pour animaux – denrée d’agrément.

Brochure, A4, 40 p., Fr. 10.00
ISBN 978-3-9524176-9-0

DOI:10.22014/978-3-9524176-9-0.1

Kulturpflanzen in der Schweiz – Kartoffel (pdf link Researchgate)
Gestalt der Kartoffel; die ersten Sorten; Solanin; Verdrängung des Getreides; Röstigraben; Explosion der Vielfalt; Nutzungsvielfalt; die Kartoffel in der Genbank.
Broschüre A4 41 S., Fr. 10.00
ISBN: 978-3-9524176-6-9
DOI:10.22014/978-3-9524176-6-9.1

Plantes cultivées en suisse – Pomme de terre
(pdf link Researchgate)
La forme de la pomme de terre; les premières variétés; la solanine; supplantation des céréales; le röstigraben; l’explosion de la diversité; la diversité
des modes d’exploitation; la pomme de terre dans la banque de gènes.
Brochure, A4 41 p., Fr. 10.00
ISBN 978-3-9524176-7-6
DOI:10.22014/978-3-9524176-7-6.1

Kulturpflanzen in der Schweiz – Mais (pdf link Researchgate)
Gestalt des Maises; von der Nuss zum Korn – die Entstehungsgeschichte des Maises; Verbreitung in der Schweiz; die Vielfalt; Fest der Farben; springende Gene; vom Körner- zu Silomais.
Broschüre A4 40 S., Fr. 10.00
ISBN 978-3-9524176-4-5
DOI:10.22014/978-3-9524176-4-5.1

Plantes cultivées en Suisse – Le maïs
(pdf link Researchgate)
L’anatomie du maïs; de la noix au grain – l’histoire
de l’origine du maïs; la répartition en Suisse; la diversité; une fête des couleurs; gènes sauteurs; du maïs-grain au maïs d’ensilage.
Brochure A4 40p., Fr. 10.00
ISBN 978-3-9524176-5-2
DOI:10.22014/978-3-9524176-5-2.1


Kulturpflanzen in der Schweiz - Mohn (pdf link Researchgate)
Gestalt des Mohns; die dreifache Nutzung; der Mohngraben; Schütt- und Schliessmohn.
DOI:10.22014/97839524176-e1

Plantes cultivées en Suisse - Le Pavot (pdf
link Researchgate)
Morphologie du pavot; plante à trois usages; la «barrière de pavot»; le pavot à capsule ouverte et celui à capsule fermée.
DOI:10.22014/97839524176-e2


Kulturpflanzen in der Schweiz - Ackerbohne (pdf link Researchgate)
Gestalt der Ackerbohne; natürliche Düngung; Gemüse und Körnerfrucht; der Weg zur Futterpflanze.
DOI:10.22014/97839524176-e3

Plantes cultivées en Suisse - La fève commune des champs (pdf
link Researchgate)
Morphologie de la fève commune des champs; fumure naturelle; légume et céréale; la transition vers la plante fourragère.
DOI:10.22014/97839524176-e4

Kulturpflanzen in der Schweiz - Roggen (pdf link Researchgate)
Gestalt des Roggens - Halmfrucht - Entstehungsgeschichte des Roggens - Winterroggen – Sommerroggen - die Neuzeit 1700-1900 - 1900-1945 - alpine Landsorten - Egertenwirtschaft - Erzkornwirtschaft - Weissbrot und Schwarzbrot - Roggen und Safran - Sortenspektrum - Sammlung der Genbank - Literatur DOI:10.22014/97839524176-e5

Plantes cultivées en Suisse - Le seigle (pdf
link Researchgate)
Morphologie du seigle - l‘histoire évolutive du seigle - l’époque moderne de 1700 à 1900 - Seigle d’automne et celui de printemps - 1900 à 1945 - les variétés locales des Alpes - le système dit Egertenwirtschaft - culture continue de seigle, dite Erzkornwirtschaft; le pain blanc et le pain noir - le seigle et le safran - la gamme variétale - la collection du seigle de la Banque de gènes nationale.
DOI:10.22014/97839524176-e6

Kulturpflanzen in der Schweiz - Buchweizen (pdf link Researchgate)
Buchweizen - Die Gestalt - die Entstehungsgeschichte - Tatarischer Buchweizen (F. tataricum) – der Grenzgänger - Gewöhnlicher Buchweizen (F. esculentum)
– die Nachfrucht - Puschlav - nach dem zweiten Weltkrieg - Anbau - Sammlung der Genbank - Literatur.
DOI:10.22014/97839524176-e7

Plantes cultivées en Suisse - Le Sarassin (pdf
link Researchgate)
Le sarrasin - morphologie - histoire évolutive du sarrasin - le sarrasin de Tartarie (F. tataricum) – le «transfrontalier» - le sarrasin commun (F. esculentum) – utilisé comme seconde culture - Val Poschiavo - après la Seconde Guerre mondiale - indications culturales - la collection de la banque de gènes.
DOI:10.22014/97839524176-e8



 
In Planung: Hafer,


Verfasser
Der Verfasser dieser Website, Peer Schilperoord ist Biologe, er war 11 Jahre lang (1989-2000) Geschäftsführer der Genossenschaft Gran Alpin und befasst sich seit 1982 mit Getreide und Kulturpflanzen.

 
© 2003  Peer Schilperoord schilperoord@bluewin.ch
Kontakt: Voia Gonda 1, 7492 Alvaneu Dorf. Tel.: 081 404 22 29