Oben: die klassische einjährige
Urpflanze. Unten: als Alternative
dazu, die mehrjährige Urpflanze
Peer
Schilperoord (*1956 in Deventer NL),
verheiratet, drei erwachsene Kinder.
Ausbildung:
1968-1974 Rijkslyceum Meppel
1974-1982 Biologie Studium an der
landwirtschaftlichen Universität in
Wageningen NL
Seit 1982 wohnhaft in der Schweiz:
1982-1989 in dem Weiler Signina in
Riein (GR). Erste Anbauversuche mit alten
und neuen Sommer- und Wintergetreidesorten,
Arbeit als Käser in der Hofkäserei. Erste
morphologische Studien.
1989-1991 in
Surava (Albulatal)
1991-jetzt in Alvaneu Dorf (Albulatal)
1989-2000 Arbeit in Teilzeit als
Geschäftsführer der Produzenten
Genossenschaft Gran Alpin.
Selbständige Arbeiten als Biologe:
Sortenprüfungen für das Berggebiet,
Erhaltungszüchtung Cadi Roggen,
morphologische Studien.
seit 2000 selbständig. Betreuung von
diversen Schaugärten bis 2020
(Sedrun, Scuol, Samedan, Ardez, Ftan).
Beschreibung des Graubündner
Landsortensortiments im Rahmen des
Nationalen Aktionplans zur Erhaltung und
Nutzung der genetischen Vielfalt.
Historische Recherchen zu den
Kulturpflanzen. Sortenprüfungen und
Erhaltungszüchtung Cadi Roggen bis 2017
Ausstellungen:
2000-2005 zum Thema Kulturpflanzen der
Alpen - Piante coltivate delle
Alpiim Rahmen eines
INTERREG-Projektes Graubünden-Südtirol.
Ausstellungsorte: Valchava (Chasa Jaura),
Ilanz (Museum regiunal), Bergün
(Ortsmuseum), Savognin (Museum regiunal),
Zürich (botanischer Garten), Grüsch
(Kulturhaus Rosengarten), Landquart (LBBZ,
Plantahof), Haldenstein (Gasser AG), und an
mehreren Orten in Südtirol so in: Auer
(Versuchszentrum Laimburg), Schnalstal
(Museum Archeoparc), Dietenheim
(landwirtschaftliche Schule). (Ausstellung
pdf 2.4 Mb).
2017 zusammen mit Andrea Schilperoord "ur-pflanzliches"
in der Sala Segantini, Savognin
2018-jetzt Plfanzenvielfalt - ein Spiel
mit Formen. Ausstellungsorte: Davos
(Heimatmuseum), Sils im Domleschg (Hotel
Post), Walkringen (Stiftung Rütihubelbad),
Rheinau (Sativa), Trubschachen (FPV),
botanischer Garten Giessen, botansicher
Garten St. Gallen, botanischer Garten Jena.
Schriftenreihe
2011-2025 Herausgabe der Schriftenreihe
"Kulturpflanzen in der Schweiz", 20
Hefte
Bücher
2011 Metamorphosen im Pflanzenreich - Lesen
im Buch der Verwandlungen. Freies
Geistesleben
2020 Sieben Getreide. Verlag der Kooperative
Dürnau
2025 Kulturpflanzen in der Schweiz -
Sortenvielfalt und historisches Erbe. Haupt
Verlag
Zeitschriftenartikel Morphologie Die morphologischen Arbeiten befassen sich
mit den Metamorphosen der Pflanzen. Goethes
Metamorphose, wie er sie in seinem "Versuch
die Metamorphose der Pflanzen zu erklären"
bezieht sich in erster Linie auf das Blatt. In
meinen Arbeiten untersuche ich den
Metamrophosenbegriff, unterscheide mehrere
Arten von Metamorphosen und berücksichtige den
ganzen Lebenslauf einer Pflanze. Im Laufe der
Zeit sind mehr als 15 Aufsätze erschienen,
die die verschiedenen Aspekten beleuchten.
Demnächst erscheint ein Review "Ist die
vegetative Knospe die strukturelle Grundlage
der Blüte? (Teil I) // Homologisierungen von
Blättern und Blütenblättern sowie von
vegetativen und generativen Knospen (Teil
II) – eine Übersicht"
Auszeichnungen 2008 Anerkennungspreis
des Kantons Graubünden. In Anerkennung
seiner Forschungstätigkeit im Bereich der
alpinen Kulturpflanzen sowei seines
engagierten Einsatzes zur Erhaltung und
Förderung der Sortenvielfalt in Graubünden
2016 Dr. Rudolf Maag Preis. DieserPreis wird seit 1973 jährlich an
Persönlichkeiten verliehen, die sich in
besonderer Weise um die Pflege und Förderung
der Pflanze verdient gemacht haben.
2000 Biogrischun Preis
Verfasser
Der
Verfasser dieser Website, Peer
Schilperoord ist Biologe, er war 11
Jahre lang (1989-2000) Geschäftsführer
der Genossenschaft Gran Alpin und
befasst sich seit 1982 mit alpinem
Getreide und alpinen Kulturpflanzen.